Eine Comparis-Umfrage zeigt, dass 59 % der erwachsenen Schweizer Bevölkerung eine Wohnungsknappheit in ihrer Region erkennen, jedoch lehnt die Mehrheit Baulösungen wie höhere Gebäude (50 % dagegen), eine dichtere Bebauung (68 % dagegen) und die Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen/Grünflächen für neue Bauzonen (zwei Drittel dagegen) ab. Der Widerspruch zwischen der Forderung nach mehr Wohnraum und der Ablehnung von baulichen Veränderungen stellt eine große politische Herausforderung dar, von der insbesondere junge Menschen (18–35 Jahre) und Stadtbewohner betroffen sind, die den baulichen Maßnahmen am offensten gegenüberstehen.